
Ein Produkt, das man nicht für sich selbst kauft – und eine Seite, die deshalb zwei Menschen gleichzeitig überzeugen muss.
Website für HiElla, eine KI-Begleiterin auf WhatsApp für ältere Menschen. Gekauft wird sie von den Kindern, benutzt von den Eltern – zwei Zielgruppen mit gegensätzlichen Bedenken. Dazu KI-Chatbot für Kundenanfragen und Social-Media-Automatisierung.
- BRANCHE
- Digitalprodukt · Begleitung für Senioren
- ZEITRAUM
- 2026
- WEBSITE
- hiella.de ↗
IN ZAHLEN
7
Seiten – bewusst wenige
Sitemap der ausgelieferten Website
5
Themenseiten für die Suche
aus den Seitenadressen gezählt
2
Zielgruppen auf einer Seite
Kaufende Kinder, nutzende Eltern
3
Leistungen aus einer Hand
Website, Chatbot, Automatisierung
Die Ausgangslage
HiElla verkauft etwas, das kaum jemand für sich selbst kauft: eine KI-Begleiterin, die sich täglich per WhatsApp meldet und fragt, wie die Nacht war. Bezahlt wird sie von der Tochter, benutzt von der Mutter – und beide bringen völlig verschiedene Bedenken mit.
Die Tochter fragt sich, ob sie das eigentlich darf: Ersetzt ein Programm jetzt ihre Anrufe? Ist das Fürsorge oder Bequemlichkeit? Die Mutter fragt sich etwas anderes: Muss ich dafür ein neues Gerät lernen? Und weiß ich überhaupt, dass da kein Mensch schreibt?
Ein Produkt an dieser Stelle zu verkaufen, ohne zu beschönigen, ist die eigentliche Aufgabe. Wer hier mit Technikbegeisterung argumentiert, hat schon verloren – und wer die künstliche Intelligenz verschweigt, verliert das Vertrauen, sobald sie auffällt.
Was wir gemacht haben
- 01
Der Zweifel kommt zuerst
Statt mit Funktionen zu beginnen, greift die Seite das Unbehagen auf: „Du rufst an, so oft du kannst. Aber der Tag deiner Mutter hat 24 Stunden.“ Erst wenn dieser Satz stimmt, ist der Leser bereit für alles Weitere.
- 02
Zeigen statt beschreiben
Ein echtes Beispielgespräch steht mitten auf der Seite – mit dem Apfelkuchen, der zu trocken geraten ist, und der Enkelin, die um drei kommt. In zehn Zeilen versteht man, was zwanzig Zeilen Produktbeschreibung nicht erklären.
- 03
Die KI nennt sich selbst beim Namen
Dass hier eine künstliche Intelligenz schreibt, steht nicht im Kleingedruckten, sondern als eigene Zeile im ersten Bildschirm. Das ist kein Zugeständnis – es ist die Voraussetzung dafür, dass jemand seiner Mutter dieses Geschenk macht.
- 04
Fünf Themenseiten für fünf Suchen
Einsamkeit im Alter, Geschenk für Oma und Opa, WhatsApp für Senioren, KI-Begleiterin, Pflegeeinrichtungen: Wer mit einer dieser Sorgen sucht, landet auf einer Seite, die genau davon handelt – nicht auf einer Startseite, die erst noch einordnen muss.
Das Ergebnis
Eine bewusst kleine Website: sieben Seiten, kein Menü voller Nebenschauplätze. Bei einem Produkt, das Vertrauen braucht, ist Vollständigkeit weniger wert als ein Weg, den man ohne Umweg zu Ende geht.
Dazu übernimmt ein KI-Chatbot die wiederkehrenden Fragen von Interessenten, und die Social-Media-Betreuung läuft automatisiert – bei einem kleinen Team der Unterschied zwischen „irgendwann“ und „regelmäßig“.
Digitalagentur · Sindelfingen bei Stuttgart
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