Preise & Kosten10. Juli 2026 · 4 Min. Lesezeit

Was kostet eine Website 2026? Ehrliche Zahlen statt „kommt drauf an“

Von 0 € bis 40.000 € ist jede Antwort im Netz zu finden. Hier sind die echten Preisspannen 2026 – und woran Sie erkennen, welche für Ihr Projekt gilt.

„Was kostet eine Website?“ ist die häufigste Frage, die wir im Erstgespräch hören – und die Antworten im Netz reichen von „kostenlos“ bis „50.000 €“. Beides stimmt, je nachdem, was man vergleicht. Dieser Ratgeber schlüsselt die realen Preisspannen 2026 auf, erklärt, wovon der Preis wirklich abhängt, und zeigt, woran Sie unseriöse Angebote erkennen.

Die Preisspannen 2026 im Überblick

Es gibt drei grundsätzliche Wege zu einer Website – und sie unterscheiden sich weniger im Ergebnisbild als in Individualität, SEO-Substanz und dem Aufwand, der bei Ihnen selbst hängen bleibt:

WegTypische KostenGeeignet für
Baukasten (Wix, Jimdo, Squarespace) – selbst gemacht10–40 € / Monat + viel EigenzeitHobbyprojekte, absolute Startphase
Freelancer1.500–8.000 € einmaligKompakte Auftritte mit klarem Umfang
Spezialisierte kleine Agentur3.000–15.000 € einmaligUnternehmen, die Anfragen über die Website gewinnen wollen
Große Full-Service-Agentur20.000–40.000 €+ einmaligKonzerne, komplexe Portale, viele Stakeholder

Quellen: Branchenübersichten deutscher Agenturen und Preisguides, Stand 2026. Spannen gerundet.

Die großen Unterschiede erklären sich vor allem über Stundensätze und Teamgröße: Junior-Freelancer arbeiten 2026 für etwa 50–80 € pro Stunde, erfahrene Freelancer für 80–120 €, Agenturen kalkulieren 100–180 €. Eine Website mit 60 Arbeitsstunden kostet also beim einen 4.000 €, bei der anderen 9.000 € – für ein ähnliches Ergebnis. Deshalb lohnt sich der Blick darauf, wer die Arbeit tatsächlich macht.

Wovon der Preis wirklich abhängt

  • Seitenumfang und Struktur: Ein One-Pager ist schneller gebaut als 20 Unterseiten mit eigener Navigation und Verlinkungslogik.
  • Individualität des Designs: Angepasstes Template vs. eigenständiges Design, das es nur einmal gibt – hier entsteht der größte Preisunterschied.
  • Texte und Bilder: Liefern Sie fertige Inhalte oder soll die Agentur texten, fotografieren, Bildwelten aufbauen? Content-Erstellung kann ein Drittel des Budgets ausmachen.
  • SEO-Substanz: Eine Seite, die ranken soll, braucht Keyword-Strategie, saubere Struktur, strukturierte Daten und schnelle Ladezeiten – siehe unsere Leistung Suchmaschinenoptimierung.
  • Funktionen: Buchungssysteme, Konfiguratoren, Kundenportale oder ein Online-Shop sind eigene Projekte im Projekt.
  • Barrierefreiheit: Seit Ende Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) – für viele Unternehmen mit Online-Verkauf Pflicht und 2026 einer der meistunterschätzten Kostentreiber.

Die laufenden Kosten, die gern verschwiegen werden

Eine Website ist kein Einmalkauf. Realistisch sind 2026 etwa 50–200 € pro Monat für Domain, Hosting, technische Wartung, Sicherheitsupdates und kleinere Anpassungen – je nach Technik und Betreuungsumfang. Moderne, statisch generierte Websites (wie wir sie in der Webentwicklung bauen) liegen am unteren Ende, weil sie kaum Wartung brauchen und auf günstiger Infrastruktur laufen. Klassische WordPress-Installationen brauchen dagegen laufend Plugin- und Sicherheitsupdates.

Woran Sie unseriöse Angebote erkennen

  • „Website für 99 €“: Niemand kann für 99 € wirtschaftlich arbeiten. Das Geld wird über Knebel-Abos, versteckte Zusatzkosten oder Ihre Daten wieder reingeholt.
  • Kein Festpreis, keine Leistungsbeschreibung: Seriöse Anbieter sagen vor Projektstart, was es kostet und was genau enthalten ist.
  • „Platz 1 bei Google garantiert“: Rankings kann niemand garantieren – wer es verspricht, arbeitet mit Tricks oder gar nicht.
  • Die Website gehört am Ende nicht Ihnen: Fragen Sie immer, ob Domain, Inhalte und Code nach Projektende in Ihrem Eigentum sind.
  • Keine Referenzen mit echten, erreichbaren Websites: Live-Projekte ansehen, nicht nur Screenshots.

Und was kostet es bei uns?

Ehrliche Antwort: Kompakte Unternehmens-Websites starten bei uns im niedrigen vierstelligen Bereich, umfangreiche Projekte und Shops liegen darüber. Sie erhalten vor Projektstart ein Festpreis-Angebot – und vorab einen kostenlosen Design-Entwurf in 7 Tagen, damit Sie sehen, was Sie bekommen, bevor Sie einen Cent investieren. Wie wir arbeiten, zeigen wir auf der Seite Webdesign und in unseren Referenzen.

💡 Praxis-Tipp: Budget rückwärts rechnen

Rechnen Sie nicht „Was darf eine Website kosten?“, sondern „Was ist mir ein neuer Kunde wert?“. Bringt Ihnen ein Auftrag im Schnitt 2.000 € und die Website nur zwei zusätzliche Aufträge pro Monat, hat sich eine 6.000-€-Website nach sechs Wochen bezahlt gemacht. Eine Website ist keine Ausgabe, sondern ein Vertriebskanal mit messbarem Rückfluss.

Kaan Yilmaz

Inhaber von Kaynegroup, Digitalagentur aus Sindelfingen bei Stuttgart. Baut seit über sieben Jahren Websites, Shops und Automatisierungen für Unternehmen aus der Region – mehr über uns.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet

Was kostet eine einfache Firmen-Website 2026?

Eine kompakte, professionell gestaltete Unternehmens-Website (5–8 Seiten) kostet beim Freelancer ab etwa 1.500–3.000 €, bei einer spezialisierten Agentur ab etwa 3.000 €. Landingpages liegen darunter, umfangreiche Auftritte mit Content-Erstellung und SEO darüber.

Warum sind Baukasten-Websites nicht wirklich günstig?

Weil Ihre eigene Arbeitszeit die versteckte Rechnung ist: Einarbeitung, Design-Basteln, Texte, Technik-Frust – schnell 40 bis 80 Stunden. Dazu kommen Grenzen bei SEO, Ladezeit und Individualität, die später Anfragen kosten.

Mit welchen laufenden Kosten muss ich rechnen?

Realistisch 50–200 € pro Monat für Hosting, Domain, Wartung und kleinere Pflege – abhängig von der Technik. Moderne statische Websites liegen am unteren Ende, wartungsintensive CMS-Installationen am oberen.

Lohnt sich eine teurere Website überhaupt für kleine Unternehmen?

Entscheidend ist nicht der Preis, sondern der Rückfluss: Eine Website, die monatlich auch nur zwei qualifizierte Anfragen mehr bringt, refinanziert sich meist in wenigen Wochen. Deshalb sollte jede Investition an messbaren Zielen (Anfragen, Anrufe, Bestellungen) hängen.

Digitalagentur · Sindelfingen bei Stuttgart

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